Nachdem Nintendo mit ihren
eigenen Titel "Nintendogs" eine Mischung aus Tamagotchi und
Tiersimulation auf den Nintendo DS und damit Millionen Spieler
weltweit in den Bann gezogen haben, probierte man im Hause Ubisoft
dieses Konzept ebenfalls aus. In "Catz" spielt man allerdings
nicht mit Hunden, sondern hier sind Katzen die Hauptdarsteller.
Als Alternative zu dem Nintendo-Titel mag das viel versprechend
klingen. Allerdings entpuppt sich "Catz" leider nicht als der
erwartete Hit.
Das Konzept an sich mag viel Potential bieten, allerdings wurde es
von Ubisoft nur unzureichend genutzt. Der Spieler wählt zu Beginn
aus einer von fünf Katzen seinen Liebling aus. Die kleinen
Kätzchen wirken dabei sehr süß, aber die Auswahl hätte etwas
größer sein dürfen. Hat man seinem künftigen virtuellen Haustier
einen Namen gegeben, darf man mit der Katze spielen. Dies
geschieht über den Touchscreen des Nintendo DS. Man darf das
Kätzchen auch streicheln. Dabei fängt es an zu maunzen und später
auch zu schnurren. Die Umsetzung ist dabei sehr schön geworden und
die Grafik kann gefallen.
Die weiteren Aufgaben halten sich dagegen sehr in Grenzen. Ab und
an meldet sich ein Nachbar beim Spieler und möchte, dass man eine
gewisse Zeit auf dessen Katze aufpasst. Neben dem wöchentlich
verteilten Taschengeld ist dies eine weitere Möglichkeit um sich
etwas Geld zu verdienen. Von dem Geld kann man dann weitere
Spielsachen und Accessoires kaufen. Zudem lassen sich von den
Kätzchen Fotos schießen, die man mit seinen Freunden über die
WiFi-Connection tauschen kann oder an die Nachbarn schickt, um
sammelbare Info-Karten zu erhalten.
Weitere Möglichkeiten bietet "Catz" leider nicht, was schon bald
die Motivation des Spielers sinken lassen wird. Katzenfans werden
trotzdem ihre Freude an der sehr schönen Grafik haben.