Jeder, der auch nur in Ansätzen mit an Videospielen
interessiert ist, kennt Kirby, den witzigen rosafarbenen Knödel,
der sich seit Jahr und Tag durch die irrwitzigsten Levels kämpft
und in seinen vielen Abenteuern unter Garantie schon Millionen von
Gegner aufgefressen hat. Auch für den DS hat Nintendo ein
Abenteuer mit Kirby entworfen, das seit Mitte 2007 unter dem Namen
„Kirby: Mouse Attack“ zu haben ist. Im Gegensatz zu dem
innovativen Kirby-Ableger „Power Malpinsel“, der mit der
eigentlichen Reihe nichts mehr zu tun hatte, ist „Mouse Attack“
vollkommen klassisch inszeniert und wird jeden eingefleischten
Jump ‚n‘ Run Fan überzeugen.
Die Geschichte beginnt unglaublich dramatisch, indem Kirby
auf einer Wiese sitzt und Erdbeertorte essen will und plötzlich
beraubt wird: es hätte so schön sein können, aber die Torte ist
weg. Also macht sich das kleine Energiebündel auf, um es mit König
Dedede aufzunehmen, den er des Raubes verdächtigt.
Zugegeben, die Story ist ein wenig dünn. Trotzdem hat man
jede Menge Spaß, während man sich durch die acht Welten mit
jeweils fünf Leveln kämpft. Wie gewohnt kann Kirby springen (Taste
A), fliegen (mehrmals Taste A), Gegner und Objekte aufsaugen
(Taste B) und Gegenstände wieder ausspucken, falls er sie
„geladen“ hat (auch Taste B). Wie üblich kommt aber auch wieder
das Kirby-typische Spezialfeature zum trage: sobald Kirby einen
Gegner mit besonderen Fähigkeiten frisst, macht er sich dessen
Fähigkeiten zu eigen und kann sie von nun an selbst einsetzen. So
trifft man Kirby im Laufe des Spiels als Elektronenfeld an, als
fliegenden Reifen oder schwer bewaffnet mit einem Schwert.
Interessant ist auch, dass man mehrere Gegenstände verschmelzen
und somit neue Möglichkeiten freischalten kann.
Optisch überzeugt Kirby mit klassisch-schönen
Hintergrundbildern und auch der Sound macht einiges her. Außerdem
gibt es einen kleinen Multiplayer, in welchem man drei Minispiele
spielen kann.