Bereits seit 2005 gibt es das bekannte
und allseits beliebte “Need for Speed Underground 2” auch für den
Nintendo DS und noch immer kann der Klassiker unter den Street
Race-Games Rennspielfanatiker begeistern. Das beliebte
Spielkonzept, bei dem es nicht nur um möglichst viele Rennsiege
und um heiße Duelle auf der Straße, sondern auch um die Hege und
Pflege eines extravaganten Fuhrparks mit hochgezüchteten
Tuning-Leckerbissen geht, macht auch auf dem DS jede Menge Spaß,
weshalb „NFS Underground 2“ in die Spielesammlung jedes
autobegeisterten Gamers gehört.
Zu Beginn des Spiels kann man zwischen
zwei recht schwach motorisierten Fahrzeugen wählen, mit denen man
den Aufstieg durch den „Untergrund“ der Rennwelt schaffen muss.
Durch erfolgreiches Abschneiden in verschiedenen Straßenrennen
spielt man mehr und mehr Autos frei, die nach Lust und Laune
getunt und verbessert werden können. Anders als bei der
Heimversion des Spiels gibt es auf dem DS allerdings keine „Freie
Fahrt“ durch die Stadt, bei der man verschiedene Tuningwerkstätten
ansteuern kann. Die Modifizierung der Fahrzeuge findet hingegen in
der „Garage“ statt, wo man seinen erworbenen Fuhrpark bewundern
und verändern kann.
Mit den getunten Fahrzeugen geht es
dann ab auf die Piste. Hierbei kann man entweder ein Schnelles
Rennen starten, das der Computer zufällig zusammenstellt und das
spontanen Rennspaß und aufregende Rad an Rad-Duelle verspricht.
Oder man geht „in den Underground“ und begibt sich so ins
eigentliche Spiel. Hier muss man diverse Rennen bestreiten, die in
die Wertung eingehen und die den Zugang zu neuen Strecken und
Autos ermöglichen. Neben normalen Rundstreckenrennen gibt es dabei
auch Zeitfahren, KO-Races und einen Drag-Modus, bei dem
Fingerspitzengefühl für die Gangschaltung gefragt ist. Bei
insgesamt 66 verschiedenen Events kommt garantiert keine
Langeweile auf und man braucht einige Zeit, bis man alle Rennen
erfolgreich bestreiten kann.
Als kleines Extra gibt es vier
Minispiele, die jeweils mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen
daherkommen. Hier kommt auch der Touchscreen zum Einsatz und es
ist Geschicklichkeit gefragt, um bei den kleinen Challenges zu
bestehen.
Ein nettes Feature ist auch der
Malmodus, bei dem man das Karosseriedesign des Fuhrparks mit dem
Touchpen noch ein wenig anpassen und so individuelle Looks für
seine Autos entwerfen kann.
Insgesamt ist vor allem die
fantastische Grafik sehr überzeugend, die aus der kleinen
tragbaren Konsole rausholt, was nur irgend möglich ist. Kleinere
Schwächen beim Gameplay fallen so weniger ins Gewicht und die
Tatsache, dass das Spiel sehr umfangreich ist und einige Rennen
echte Ausdauer erfordern, lassen auch auf der Konsole echtes
Rennfeeling entstehen.