Vielleicht erinnern sich so
einige Hardcore-Zocker noch an den ersten Teil der Ninja Gaiden
Reihe, der fantastische Action bot, aber zu den schwierigsten
Videospielen überhaupt gehörte und damit vermutlich fast jeden
Spieler früher oder später an den Rande des Wahnsinns trieb. Für
den DS ist seit Sommer 2008 die Fortsetzung zu haben, die unter
dem Titel Ninja Gaiden: Dragon Sword daherkommt und die nicht nur
ebenso viel Action wie der Vorgänger bietet, sondern natürlich mit
verbesserter Grafik und einfacherem Gameplay daherkommt.
Die Storyline des Spiels
startet sechs Monate nach der des ersten Teils und dreht sich um
den Ninja Ryu Hayabusa, der sich auf den Weg macht, um sich
verschiedensten Feinden zu stellen um letztlich das Drachenauge zu
finden und die Welt mit viel Kampfgeist und unter Einsatz seines
Drachenschwertes vor der Dunkelheit zu bewahren. Durch die
Geschichte des Spiels wird man dabei von schön gemachten Animes
geleitet, wohingegen das eigentliche Spiel mit einer tollen
3D-Grafik aufwartet. Die Steuerung übernimmt man dabei einzig und
allein mit dem Stylus, was zunächst ein wenig Übung erfordert, mit
der Zeit aber viel mehr Möglichkeiten und ein wesentlich besseres
Gameplay erlaubt als eine Steuerung nur mit Knöpfen. Nach
überstandenden Schlachten kann man sich beim Dorfhändler Muramasa
mit verschiedensten Items eindecken und auch Ninpo-Magie kaufen,
die den Einsatz von Feuerbällen und Blitzen erlaubt und beim Lösen
von Rätseln weiterhilft.
Insgesamt ist Ninja Gaiden:
Dragon Sword, wie auch der Vorgänger, relativ anspruchsvoll und
schwierig, aber trotzdem wesentlich einfacher als der erste Teil
der Serie, sodass man unterwegs nicht mit Motivationsproblemen zu
kämpfen hat. Im Gegenteil: die wirklich gute und durchweg
ruckelfreie Grafik macht auch nach vielen Stunden noch Spaß und
das angemessen hohe Niveau sorgt dafür, dass man das Spiel nicht
schon nach ein paar Stunden durchgespielt hat.