Die "Wii" ist eine TV-gebundene Spielkonsole aus dem Hause
Nintendo, die sich seit Ende des Jahres 2006 auf dem Markt befindet.
Bis August 2007 wurden weltweit etwa 10 Millionen Konsolen verkauft.
Damit liegt Nintendo etwa gleichauf mit den Konkurrenten von
Microsoft und weit vor Sony. Ihr Gehäuse ist aus einem glänzenden
weißen Kunststoff gefertigt, pünktlich zum diesjährigen
Weihnachtsgeschäft will Nintendo aber auch andere Farbkombinationen
anbieten.
Das wesentliche Merkmal dieser Konsole ist ihr neuartiger
Controller, der einer Fernbedienung ähnelt und über eingebaute
Bewegungssensoren verfügt. Aufgrund seiner prägnanten Form wird der
Controller auch als "Wiimote" bezeichnet, eine Anspielung auf den
englischen Ausdruck für Fernbedienung. Die Sensoren registrieren die
Bewegungen und Position des Benutzers und setzen diese entsprechend
in die Bewegungen der virtuellen Spielfiguren um. Mit der
Infrarotkamera, die an der Vorderseite des Controller angebracht
ist, wird die Position und Lage des Controllers in Abhängigkeit zum
Bildschirm bestimmt. Statt wie bei allen anderen Konkurrenzmodellen
lediglich Knöpfe und Analogsticks zu betätigen, agiert der Spieler
nun durch Bewegung des Controllers.
Des weiteren wurde die Konsole für den permanenten Anschluss an das
Internet konzipiert und mit dem Slogan "Die Konsole, die nie
schläft" dementsprechend beworben. Dank der "Wii Connect 24"
Funktion bleibt die Internetverbindung auch im Ruhemodus bestehen.
Ein Makel der "Wii" gegenüber den Konkurrenzmodellen ist allerdings
die fehlenden Möglichkeit DVD-Filme abzuspielen. Um den
Verkaufspreis so niedrig wie möglich zu halten verzichtete man auf
diese Funktion. Nach heftiger Kritik gab Nintendo im November 2006
bekannt, dass ab Ende 2007 Konsolen mit eingebauter Möglichkeit DVDs
abzuspielen erhältlich sein werden.
Du hast die Fernbedienung in
der Hand wie den Griff eines Tennisschlägers und holst wirklich
mit dem ganzen Arm so aus und schlägst als hättest du einen echten
Schläger in der Hand.
Genauso beim Baseball oder beim Boxen. Da stellst du dich hin wie
Rocky, Fäuste vors Gesicht und prügelst mit deinen Fäusten auf
deinen Gegner ein und beim Bowlen nimmst du wirklich zwei drei
Schritte Anlauf und machst die Armbewegung wie beim Bowling oder
Kegeln und gehst dabei in die Knie.
Wenn du also als Ritter kämpfst, wirst du wirklich dein Schwert
hochreißen, also wirklich deinen Arm um zu kämpfen und nicht nur
die Knöpfe und den Joystick bewegen.
DAS macht Wii aus.
(Lemon, 38)